Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Schulungen

Schulungen zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gibt es viele. Insbesondere für Nichtexpert*innen ist es beinahe unmöglich, aus dem Potpourri an Angeboten die passende Schulung zu finden. Denn welche Schulung schlussendlich die richtige für Ihr Unternehmen ist, ist abhängig von vielen Faktoren. 

Ich möchte Sie dabei unterstützen, die passende Schulung für Sie und Ihr Unternehmen zu finden. 

Bei den Schulungen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist es wichtig, die Zielgruppe und die Strukturen des Unternehmens zu berücksichtigen

Auf die Zielgruppe kommt es an

Die erste Frage, die Sie sich beantworten müssen, lautet: an wen richtet sich die Schulung? Mögliche Zielgruppen können sein: 

die richtige Schulung zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist abhängig von der Zielgruppe
  • Führungskräfte: erste Anlaufstelle für Beschwerden ist in der Regel die oder der nächste Vorgesetzte. Vorgesetzte müssen also wissen, wie sie sich im Beschwerdefall zu verhalten haben. Darüber hinaus und noch viel elementarer ist aber: die Haltung der Vorgesetzten ist entscheidend für das Miteinander im Kollegium. Für Führungskräfte ist also wichtig, die Wirkung des eigenen Verhaltens zu reflektieren und das Handeln daraufhin anzupassen. 
  • Mitarbeitende: mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland haben sexuelle Belästigung mindestens einmal selbst erlebt oder beobachtet (vgl. folgende Studie der Antidiskriminierungsstelle "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"). Hinzu kommt, dass ein sehr unterschiedliches Verständnis darüber herrscht, was sexuelle Belästigung tatsächlich ist. Mitarbeitende müssen also häufig als erstes grundsätzlich für das Thema sensibilisiert werden. Darüber hinaus gilt es, Mitarbeitenden Wege aufzuzeigen, wie und wem sie sich mitteilen können. 
  • Betriebsräte, Gleichstellungsbeauftragte und weitere Personalvertretungen: Mitarbeitendenvertretungen haben zur Aufgabe, die Rechte der Mitarbeitenden zu wahren. Gleichzeitig sind Betriebsräte die vermittelnde Instanz zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden. Um diese Aufgaben im Bereich Sexueller Belästigung auch wahrnehmen zu können, müssen sich Betriebsräte, Gleichstellungsbeauftragte und weitere Personalvertretungen ein gewisses Fachwissen zu diesem Thema aneignen. 

Gefährdungspotentiale erkennen

Schulungen zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz haben vor allem ein Ziel: den Schutz der Mitarbeitenden eines Unternehmens gegen jede Form von sexueller Belästigung. Um dieses Ziel auch zu erreichen, ist es wichtig, sich zunächst darüber bewusst zu werden, wo genau das Gefährdungspotential in Ihrem Unternehmen liegt.

die richtige Schulung zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz berücksichtigt die individuellen Gefährungspotentiale
  • Fehlendes Wissen über die eigenen Rechte: erschreckend viele Mitarbeitende wissen nicht, dass sexuelle Belästigung verboten ist und dass der Arbeitgeber seine Mitarbeitenden davor schützen muss. Das bedeutet, dass sich viele Betroffene auch nicht zur Wehr setzen bzw. setzen können.
  • Fehlendes oder nicht bekanntes Beschwerdemanagement: Betroffene müssen sich mitteilen können. Damit sie dies ohne mulmiges Gefühl tun können, ist hierfür ein geeignetes und gut kommuniziertes Verfahren notwendig. Dieses Verfahren ist aber oftmals selbst den Personalverantwortlichen nicht oder nicht ausreichend bekannt. 
  • Sexuelle Belästigung durch Kund*innen: in einigen Branchen muss eine Gefährdung nicht oder nicht ausschließlich von den eigenen Kolleg*innen ausgehen. Insbesondere bei intensivem Kontakt können Kund*innen Situationen ausnutzen. Mitarbeitende sind häufig unsicher, ob und wie sie sich zur Wehr setzen können, um die Kundin oder den Kunden nicht zu verprellen und so dem Unternehmen zu schaden. 

Nicht 08/15, sondern 100% auf Ihr Unternehmen zugeschnitten

Um die richtigen Schulungsinhalte zu finden, ist nicht allein fundiertes Fachwissen und Expertise notwendig. Ebenso wichtig ist es, ein Gefühl für Ihr Unternehmen, die Mitarbeitenden und die Strukturen zu bekommen. In einem persönlichen Gespräch lerne ich Sie und Ihr Unternehmen kennen. Auf dieser Grundlage und mit Ihren Vorgaben entwickle ich eine passgenaue und auf die Bedarfe des Unternehmens zugeschnittene Schulung. Alle für Sie entwickelten Materialien stelle ich Ihnen nach der Schulung selbstverständlich zur Verfügung.